Sonntag, 15. Mai 2011

albertina - von monet bis picasso

hey ihr,

heute war ich in der albertina und habe mir "monet bis picasso" angeschaut - hier ein paar eindrücke:











eure
laura

Sonntag, 8. Mai 2011

Albertina - Blauer Reiter


Hey ihr,

habe es heute endlich in die albertina geschafft und mir "blauer reiter" angeschaut...
eine ausstellung, die sich echt lohnt - aber geht am besten früh am morgen hin, es gibt seeehrrr viele menschen, die diese ausstellung sehen wollen ;-)

Hier ein paar eindrücke:






Sonntag, 6. Februar 2011

albertina - roy lichtenstein






hey ihr,

habe mir heute die roy-lichtenstein-ausstellung in der albertina angeschaut.
man sieht werke die lichtenstein zwischen 1961 und 1968 schuf.
in dieser schaffensphase wandte er sich der schwarzweißzeichnung zu und ließ sich von comics- und werbeillustrationen inspirieren. jedoch, im vergleich zu andy warhol, ohne spezielle markenvorgabe.
eine sehr interessante ausstellung, die man auf keinen fall verpassen sollte!

eure
laura

Dienstag, 18. Januar 2011

jonas kaufmann - wiener staatsoper


hey ihr,

gestern abend war ich in der wiener staatsoper und habe mir "werther" von massenet angehört -

eine sehr schmalzige, aber sehr schöne oper. gesungen haben jonas kaufmann (foto) , sophie koch und adrian eröd. alleine wegen jonas kaufmann hat sich der gestrige opernbesuch gelohnt - er ist für mich zur zeit der beste tenor überhaupt - sophie koch hat mit ihrem sehr schönen mezzo in der partie der charlotte glänzen können und adrian eröd, neben christian gerhaher mein lieblingsbariton klang ungewohnt tief, aber wie immer sehr schön -

wer einen unglaublich schönen abend erleben will, sollte am freitag (21.01.) oder montag (24.01.) in die staatsoper gehen - da kann man noch einmal mit jonas kaufmann als werther mitleiden ;-)

eure laura

Montag, 13. Dezember 2010

salle pleyel - paris - aller guten dinge sind 3


hey ihr,


Was soll man von einem Konzert in Paris erwarten, in dem kurzfristig der Dirigent und die Sängerin ausgetauscht wurde und dazu noch die zumeist atonale zweite Wiener Schule auf dem Programm steht. Mit dieser Frage gingen wohl einige Konzertbesucher am vergangenen Wochenende in den Pariser Salle Pleyel.

Das Orchestre Philharmonique De Radio France unter der musikalischen Leitung von Peter Hirsch begann das Konzert mit Anton Weberns Sechs Stücke für Orchester Opus 6. Mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail interpretierte das Orchester dieses Werk. Man konnte regelrecht die Trauer um seine Mutter im Konzertsaal spüren, die Webern in diesen Stücken auszudrücken versucht hat.

Die darauffolgende Lyrische Suite von Alban Berg war die schwächste Interpretation des Abends. Das Orchester spielte diese zwar mit einer schönen Leichtigkeit, jedoch hätte man noch einiges mehr phrasieren können. Da jedoch, wie schon erwähnt Peter Hirsch kurzfristig für Daniel Harding eingesprungen ist, kann man dies dem Orchester bzw. dem Dirigenten nicht übel nehmen, schließlich gab es wohl keine allzu lange Probephase.

Nach der Pause kam der interessanteste Teil des Abends. Alexander von Zemlinskys lyrische Symphonie Opus 18. Gesungen von der Sopranistin Angela Denoke und dem Bariton Peter Mattai. Die sieben Lieder, welche nach Gedichten von Rabindranath Tagore komponiert wurden sind, erinnern einen zwar stark an Mahlers Lied von der Erde, sind jedoch so schön, dass man dem Komponisten jede Art von Nachahmung seines Vorbildes verzeiht.

Der noch recht unbekannte schwedische Opern- und Konzertsänger Peter Mattei glänzte bei diesen Stücken. Seine warme Stimme drückte die Sehnsucht der Lieder sehr gut aus. Da die eigentliche Sängerin des Abends, Christine Brewer wohl verhindert war, ist die im deutschen Stade geborene Sängerin Angela Denoke eingesprungen. Was jedoch schon nach den ersten Tönen der Sopranistin vom Publikum vergessen war. Die Sopranistin fesselte den ganzen Saal und wurde am Ende der Symphonie vom Publikum bejubelt.

Ein Abend voller Erwartungen. Ein ausgetauschter Dirigent, der vollkommen überzeugte. Eine ausgetauschte Sopranistin, die zurecht hoch bejubelt wurde. Die zumeist atonale zweite Wiener Schule im Pariser Salle Pleyel, ein absolut gelungenes Konzert.

liebe grüße,
eure
laura

Montag, 29. November 2010

kunst haus wien - rene burri


hey ihr,

vor ein paar tagen war ich auf der eröffnung der fotoausstellung "rene burri - fotografien".
eine ausstellung mit abwechslungsreichen, faszinierenden und sehr beeindruckenden bildern - teilweise sind die fotos auch einfach nur zum schmunzeln - wie das blog-foto mit den augen von pablo picasso ;-)

rene burri ist einer der bedeutendsten fotografen der heutigen zeit. geboren wurde burri 1933 in zürich. schon von klein an liebte er das fotografieren - eines seiner ersten fotos war u. a. winston churchill - dieses foto kann man auch im kunst haus sehen. seit 1959 ist er mitglied von magnum photos.

im kunst haus wien sieht man u. a. portäts von pablo picasso, winston churchill und ernesto "che" guevara. man reist in länder wie brasilien, vietnam, china, palästina und deutschland. besonders faszinierend sind auch seine fotografien "new york im dunkeln".

eine sehr schöne ausstellung - der besuch lohnt sich auf jeden fall!

eure
laura

Freitag, 26. November 2010

wien modern - beat ohne Beat – auch Klangteppich genannt


hey ihr,

Ein Abend voller Stille, Meditation und Klangkontinuum konnte man auf dem Wien Modern - Konzert des ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der musikalischen Leitung von Beat Furrer erleben. Die gewählten Werke von Webern, Haubenstock - Ramati und Feldmann luden zum träumen ein. Die letzten zwei der gewählten Komponisten sind diesjährige Schwerpunkte des Festivals.

Das Konzert, beginnend mit der Neufassung der Sechs Stücke für Orchester aus dem Jahr 1928 von Anton Webern klang vielversprechend. Beat Furrer, welcher ein sehr detailliebender Dirigent ist, hatte das Orchester während des ganzen Abends genau unter Kontrolle. Jede von ihm verlangte Nuance setzte das Orchester haargenau um und erzeugte daher einen einmaligen Klang. Das Werk von Anton Webern war eine gute Wahl, denn die einzelnen kurzen Stücke waren interessant und sehr abwechslungsreich. Leider war die Wahl der weiteren Stücke nicht so passend. Jedes Werk an sich wurde ausgezeichnet vom Orchester gespielt. Die Interpretationen von Beat Furrer waren faszinierend und jedes Stück klang für sich alleinstehend auch sehr gut. Leider waren diese drei weiteren Werke – Roman Haubenstock - Ramatis Nocturnes I und Tableau I, sowie Morton Feldmanns Coptic Light in Kombination ein niemals endender Klangteppich mit Tendenz zum Einschlafen. Schon mit Nocturnes I verwandelte sich der Konzertsaal, nachdem vorher so abwechslungsvollen Webern in eine Klangfläche, die leider so langatmig war, wie der Name des Komponisten. Das zweite Werk, welches glücklicherweise nach einer Pause gespielt wurde, erschien einem wie ein etwas „lauterer“ Klangteppich. Jedoch war dieser Teppich, zur Freude von einigen Zuhörern etwas abwechslungsreicher im Rhythmus, aber zusätzlich auch sehr wirr klingend. Zum Schluss des Konzertes wurde Coptic Light gespielt. Dessen Komponist Morton Feldmann nicht ohne Grund ein diesjähriger Festivalschwerpunkt ist. Wäre, wie schon erwähnt, dieses Werk nicht direkt im Anschluss an die Haubenstock - Ramatis Stücke gekommen. In diesem Zusammenhang, man kämpfte als Zuhörer schon mit den schwerer werdenden Augen, wirkte das Schlusswerk nur mehr wie ein vor sich hin fließender Bach. Ein Bach, der gar nicht mehr enden wollte.

Im Grunde wäre der Abend ein von einem gut vorbereiteten Orchester, mit einem sehr liebevollen, detaillierten und exaktem Dirigenten hervorragend gelungener gewesen, wäre die Werkauswahl eine andere gewesen.

liebe grüße,
eure laura